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Trend zur Individualisierung
Schmuck ist Mode: Seit Strass und insbesondere seit Chanel hält der zunehmende Trend an, Mode-, Fantasie-, oder Designerschmuck zu wechselnden Rollen, unterschiedlicher Kleidung, neuen Trends oder nur für den Augenblick zu tragen. Poster, Werbung und Filme spielen dabei bis heute eine wichtige Rolle. Die daraus resultierende Branche zieht seit 100 Jahren zunehmend Künstler und Handwerker aus vielen Bereichen an. Daneben dürfen die Echtschmuckkopien als traditioneller Zweig nicht geringer bewertet werden. Immerhin überlebte dieser Modeschmuck einige Tausend Jahre.
Es wird interessant sein, ob weiterhin die seit den 70er Jahren uneinheitliche Tendenz im Modeschmuck überwiegt. Sicherlich wird eines Tages eine neue Ära ins Leben gerufen werden. Vielleicht befinden wir uns aber auch schon in einer neuen Epoche. Wir können sie nur nicht bestimmen, wie es Waag & Rücklin (1901) bei ihrer Interpretation des zeitgenössischen Schmucks erfuhren. Sie selbst schafften es nicht, neben Ihren ansonsten präzisen Beschreibungen Ihre eigene Epoche (Art nouveau) zu sehen. Heute jedoch ist klar: Der laufende Trend geht zur Individualisierung.
Autor©: Dipl.-Geg. Karl Frohnes, Göttingen 2005
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